MPU wegen Drogen

Hier zählt vor allem, was auf dem Papier steht

Anders als beim Alkohol kann schon ein einzelner Nachweis für eine Anordnung genügen. Und anders als beim Alkohol entscheidet sich hier vieles vor dem Gespräch: Wer keine sauberen Nachweise vorlegt, kommt im Gespräch nicht weit – egal wie überzeugend er redet.

Der häufigste Grund, warum es schiefgeht, ist deshalb kein inhaltlicher, sondern ein formaler: Nachweise mit Lücken, das falsche Labor, ein Screening zu spät abgegeben, ein Zeitraum, der die Anforderung nicht abdeckt. Das ist ärgerlich, weil es vermeidbar ist – aber nur, wenn man es vorher weiß.

Im Gespräch selbst geht es dann darum, wie es zum Konsum kam und was sich in Ihrem Umfeld tatsächlich geändert hat. Nicht nur, dass Sie aufgehört haben – sondern was an Ihrem Alltag heute anders ist, sodass es dabei bleibt.

Worauf die Begutachtungsstelle schaut

Wie es abläuft

Vier Schritte – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Begutachtung.

  • Erstgespräch

    Wir klären, welche Nachweise Ihre Anordnung verlangt und über welchen Zeitraum. Kostenlos und unverbindlich.

  • Analyse Ihrer Ausgangslage

    Wir sehen uns Anordnung und Vorgeschichte an und legen fest, welcher Nachweis in Ihrem Fall gefordert ist. Entscheidend ist der Start: sofort, nicht später — das richtige Labor, der richtige Turnus, die richtige Dokumentation. Fehler dabei können den Zeitplan um mehrere Monate verzögern.

  • Individuelle Vorbereitung

    Während die Nachweise laufen, arbeiten wir in persönlichen Sitzungen am Gespräch: Konsumverlauf, Ausstieg, Umfeld, Rückfallvorsorge.

  • Vor der Begutachtung

    Wir gehen den Ablauf durch und üben die Gesprächssituation. Sie gehen mit vollständigen Unterlagen und einer Schilderung hin, die dazu passt.

Häufige Fragen

Das kann genügen, hängt aber von den Umständen ab. Die Rechtslage hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Schauen Sie in Ihre Anordnung - dort steht, was Ihnen konkret vorgeworfen wird. Oder rufen Sie an, dann sehen wir gemeinsam nach.

Beides ist anerkannt, beides hat Eigenheiten. Haaranalysen decken längere Zeiträume ab, setzen aber ausreichende Haarlänge voraus. Urinscreenings sind kurzfristiger, dafür engmaschig und mit festen Meldefristen. Was in Ihrem Fall passt, klären wir vor dem Start.

Wenn ein Abstinenznachweis erforderlich ist, muss dieser die geltenden Anforderungen erfüllen. Eine lediglich selbst angegebene Abstinenz ersetzt einen erforderlichen Abstinenzbeleg nicht. Ob und in welchem Umfang ein Nachweis verlangt wird, ergibt sich aus der Anordnung – das schauen wir uns im Erstgespräch an. Deshalb: früh anfangen.

Das schreibt Ihnen niemand vor. Aber die Frage kommt im Gespräch, und eine Antwort wie „die nehmen zwar noch, aber mich stört das nicht" ist schwer zu vermitteln. Wir überlegen vorher, wie es bei Ihnen tatsächlich aussieht.

Der nächste Schritt

  • Wir lesen gemeinsam Ihre Anordnung – dort steht, was verlangt wird
  • Sie erfahren, welche Nachweise Sie brauchen und ab wann
  • Je früher die Nachweise starten, desto früher ist die Sache durch
Felix Pfaffmann vor dem Speyerer Dom

Felix Pfaffmann

Geschäftsinhaber

+49 1520 8556562

    Persönliche MPU-Vorbereitung und Suchtberatung in Speyer und Umgebung. Ein fester Ansprechpartner, kurzfristige Termine, kostenloses Erstgespräch.

    Felix Pfaffmann · Zertifizierter MPU-Berater und Suchtberater (Paracelsus Schulen)

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