FAQ

Grundsätzliches

Die medizinisch-psychologische Untersuchung ist eine Begutachtung Ihrer Fahreignung. Sie besteht aus einer medizinischen Untersuchung, Leistungstests am Rechner und einem psychologischen Gespräch. Insgesamt dauert der Termin etwa drei bis vier Stunden. Der umgangssprachliche Ausdruck „Idiotentest" ist irreführend: Getestet wird nicht Ihre Intelligenz, sondern ob nachvollziehbar ist, dass sich etwas geändert hat.

Die Fahrerlaubnisbehörde. Strafverfahren und MPU sind zwei getrennte Vorgänge. Deshalb kann die Sache vor Gericht längst erledigt sein und die Anordnung kommt erst Monate später.

Zwingen kann Sie niemand. Ohne Gutachten wird die Fahrerlaubnis in der Regel aber nicht erteilt, und die Behörde darf aus der Weigerung ihre Schlüsse ziehen. Praktisch ist eine Weigerung deshalb selten der bessere Weg.

Nein. Das Gutachten geht zuerst an Sie. Sie entscheiden, ob Sie es einreichen. Fällt es negativ aus, erfährt die Behörde davon nichts - das ist der Punkt, der die meisten spürbar entlastet.

So oft Sie wollen. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze. Jeder Anlauf kostet allerdings erneut Gebühren, und ein zweiter Versuch ohne veränderte Ausgangslage endet meist wie der erste.

Es gibt keine unbegrenzte Gültigkeit - reichen Sie es zeitnah bei der Behörde ein. Wenn zwischen Begutachtung und Antrag zu viel Zeit vergeht, kann die Behörde eine erneute Prüfung verlangen.

Ablauf und Termin

Drei Teile: eine körperliche Untersuchung samt Laborwerten, Leistungstests am Rechner zu Reaktion und Konzentration, und ein Gespräch mit einer Verkehrspsychologin oder einem Verkehrspsychologen. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und ist der Teil, der über das Ergebnis entscheidet.

Ja. Die Behörde schickt Ihnen eine Liste der amtlich anerkannten Stellen, aus der Sie wählen. Welche in Ihrer Situation sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch.

Die Behörde setzt eine Frist, meist einige Monate. Entscheidender ist aber die Zeit für Nachweise: Abstinenznachweise laufen über sechs oder zwölf Monate und lassen sich nicht abkürzen. Wer früh anfängt, verliert am Ende keine Zeit.

Personalausweis, die Anordnung der Behörde und alle Nachweise, die Sie gesammelt haben. Welche Unterlagen in Ihrem Fall dazugehören, klären wir vorher gemeinsam.

Zur Untersuchung selbst nicht. Zum Erstgespräch bei mir gerne - manchen fällt es leichter, wenn jemand dabei ist, dem sie vertrauen.

Kosten und Dauer

Das hängt von der Fragestellung ab - eine Alkohol-MPU kostet anderes als eine Punkte-MPU. Die Begutachtungsstelle nennt Ihnen den genauen Betrag vorab. Diese Gebühr zahlen Sie direkt dort, nicht bei mir. Ausführlich auf der Seite "Ablauf & Kosten".

Das Erstgespräch ist kostenlos. Die Vorbereitung kostet 1.500 € brutto als Komplettpaket — keine Stundenabrechnung, keine Nachforderungen. Details auf der Seite "Ablauf & Kosten".

In Einzelfällen kommen Kostenträger in Betracht, etwa wenn der Führerschein für Ihre Arbeit nötig ist. Ob das für Sie infrage kommt, schauen wir uns im Erstgespräch an - versprechen kann ich es nicht.

Bei einer Punkte-MPU sind wenige Wochen realistisch. Wenn Abstinenznachweise nötig sind, richtet sich alles nach deren Laufzeit - dann werden es sechs bis zwölf Monate. Im Erstgespräch sage ich Ihnen, womit Sie rechnen müssen.

Alkohol, Drogen, Punkte

In der Regel ab 1,6 Promille, bei wiederholten Verstößen auch darunter. Entscheidend ist immer die konkrete Anordnung - dort steht, was geprüft werden soll. Mehr dazu auf der Seite "MPU wegen Alkohol."

Üblich sind sechs oder zwölf Monate, je nach Vorgeschichte und Fragestellung. Nachgewiesen wird per Urin- oder Haaranalyse in einem akkreditierten Labor. Wichtig: Der Nachweis muss lückenlos und korrekt dokumentiert sein - hier scheitert mehr als an allem anderen.

Nicht in jedem Fall. Ob dauerhafte Abstinenz oder ein kontrollierter Umgang der passende Weg ist, hängt von Ihrer Vorgeschichte ab. Das gehört zu den ersten Fragen, die wir gemeinsam klären.

Das kann genügen, hängt aber von den Umständen ab. Die Rechtslage hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Lesen Sie in Ihrer Anordnung nach, was Ihnen konkret vorgeworfen wird - oder rufen Sie an, dann schauen wir gemeinsam drauf.

Bei acht Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen. Für die Neuerteilung verlangt die Behörde in der Regel eine MPU. Hier geht es nicht um Konsum, sondern um Ihr Fahrverhalten. Mehr dazu auf der Seite "Punkte-MPU."

Zusammenarbeit mit mir

Ja. Zwanzig bis dreißig Minuten, telefonisch oder vor Ort, ohne Verpflichtung. Wenn wir danach nicht zusammenarbeiten, entstehen Ihnen keine Kosten.

Es bleibt bei mir. Ich gebe nichts an die Führerscheinstelle, die Begutachtungsstelle, Ihren Arbeitgeber oder sonst jemanden weiter. Auch nicht, wenn dort jemand nachfragt.

Nein, und schon gar nicht im ersten Gespräch. Sie entscheiden, was Sie erzählen und wann. Es gibt allerdings Dinge, die im Gespräch mit der Begutachtungsstelle ohnehin zur Sprache kommen werden - dann ist es besser, wir haben vorher darüber geredet.

In der Regel innerhalb weniger Tage. Rufen Sie einfach an - wenn ich gerade im Gespräch bin, melde ich mich am selben oder nächsten Tag zurück.

Rufen Sie an. Das Erstgespräch kostet nichts.

Am schnellsten geht es telefonisch. Wenn Ihnen das gerade zu viel ist, schreiben Sie mir – ich melde mich zurück.

Felix Pfaffmann, MPU-Berater in Speyer

Felix Pfaffmann

Geschätsinhaber

+49 160 7926548

    Persönliche MPU-Vorbereitung und Suchtberatung in Speyer und Umgebung. Ein fester Ansprechpartner, kurzfristige Termine, kostenloses Erstgespräch.

    Felix Pfaffmann · Zertifizierter MPU-Berater und Suchtberater (Paracelsus Schulen)

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