MPU wegen Alkohol

Nicht wie viel - sondern warum

Angeordnet wird in der Regel ab 1,6 Promille, bei wiederholten Verstößen auch darunter. Was viele überrascht: Die Höhe des Wertes ist danach kaum noch Thema. Entscheidend ist etwas anderes – wer 1,6 Promille erreicht und noch Auto fährt, hat eine Gewöhnung aufgebaut, die ein Gelegenheitstrinker nicht hätte. Genau darauf schaut die Begutachtungsstelle.

Deshalb dreht sich das Gespräch nicht um den einen Abend, sondern um die Zeit davor: Wie ist Ihr Trinkverhalten über die Jahre gewachsen? Und was ist heute konkret anders – nicht im Vorsatz, sondern im Alltag?

Die erste Frage, die wir zusammen klären, ist deshalb keine juristische: Reicht in Ihrem Fall ein kontrollierter Umgang, oder führt der Weg über Abstinenz? Davon hängt alles Weitere ab – Nachweise, Dauer, Kosten.

Worauf die Begutachtungsstelle schaut

Wie es abläuft

Vier Schritte – vom ersten Anruf bis zum Termin bei der Begutachtungsstelle.

  • Erstgespräch

    Sie schildern Ihre Situation, ich sage Ihnen ehrlich, wo Sie stehen und was auf Sie zukommt. Telefonisch oder vor Ort, kostenlos und unverbindlich.

  • Standortbestimmung

    Wir sehen uns Ihre Unterlagen an: Führerscheinakte, Fristen, Auflagen. Danach wissen Sie, welche Nachweise Sie brauchen und wie viel Zeit realistisch ist.

  • Vorbereitung

    In mehreren Sitzungen arbeiten wir an Ihrer Vorgeschichte, an den Fragen der Begutachtungsstelle und daran, Ihre Veränderung nachvollziehbar zu schildern.

  • Begutachtung

    Sie gehen vorbereitet in den Termin. Danach bleibe ich ansprechbar — unabhängig davon, wie er ausgeht.

Häufige Fragen

Nicht zwingend. Bei einmaligen Vorfällen ohne Abhängigkeitshinweise kann ein kontrollierter Umgang der passende Weg sein. Bei Hinweisen auf Abhängigkeit führt kein Weg an Abstinenz vorbei. Welcher Fall vorliegt, klären wir zuerst - und ehrlich.

Üblich sind sechs oder zwölf Monate, je nach Vorgeschichte. Nachgewiesen wird über Urin- oder Haaranalysen in einem akkreditierten Labor. Wichtig ist die Lückenlosigkeit - daran scheitert mehr als am Gespräch.

Als Erklärung selten. „Das war ein einmaliger Fehler" ist der Satz, den die Begutachtungsstelle am häufigsten hört, und er beantwortet die eigentliche Frage nicht: Wie kam der Wert zustande. Wir suchen deshalb eine Antwort, die auch für Sie selbst stimmig ist.

Nein. Wenn Sie einen Abstinenznachweis führen, gilt er lückenlos. Ein positives Ergebnis im Screening setzt die Uhr zurück - und ist im Gutachten sichtbar.

Der nächste Schritt

  • Sie schildern Ihre Situation – am Telefon, ohne Termin
  • Ich sage Ihnen, ob Abstinenznachweise nötig werden
  • Sie wissen danach, mit welchem Zeitrahmen Sie rechnen müssen
Felix Pfaffmann, MPU-Berater in Speyer

Felix Pfaffmann

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    Persönliche MPU-Vorbereitung und Suchtberatung in Speyer und Umgebung. Ein fester Ansprechpartner, kurzfristige Termine, kostenloses Erstgespräch.

    Felix Pfaffmann · Zertifizierter MPU-Berater und Suchtberater (Paracelsus Schulen)

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